Logopädische Praxis in Herne | Sprachstörungen, Sprechstörungen
Seit 1994 bietet unsere Praxis logopädische Therapie in Herne an. Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
Logopädie, Sprachtherapie, Sprachstörungen, Sprechstörungen, Herne
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Patient und Therapie

Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Für die logopädische Behandlung benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Fachärzte wie Kinderärzte, HNO-Ärzte, Pädaudiologen, Phoniater, Neurologen, sowie Hausärzte und auch Kieferorthopäden und Zahnärzte können diese logopädische Verordnung ausstellen.

Nach einer ausführlichen Diagnostik erstellen wir je nach Befund den individuell passenden Behandlungsplan. Die Therapien finden in der Regel 1-2mal wöchentlich in der Praxis statt. Bei ärztlicher Verordnung kommen wir auch zu Ihnen nach Hause oder in die entsprechenden Einrichtung. Logopädische Behandlungen werden überwiegend als Einzeltherapien durchgeführt. Aber auch eine logopädische Therapie in Form einer Gruppentherapie kann manchmal sinnvoll sein.

Wir haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von Kleinkindern (2-6 Jahre), Schulkindern (6-12 Jahre) und Jugendlichen (13-18 Jahre) und kennen uns aus mit:

  • Ausbleibender Sprachentwicklung: z.B. das 2-6 jährige Kind spricht weniger als 50 Wörter und noch keine Zweiwortsätze.
  • Sprachentwicklungsstörung „SES oder SSES“: Eine nicht altersgemäße Sprachentwicklung z.B. im Bereich Satzbau, Wortschatz und Aussprache.
  • Aussprachestörung, Dyslalie: Das Kind spricht Sprachlaute nicht richtig aus (phonetische Störung) vertauscht oder verwechselt sie, (phonologisch Störung). Je nach Schweregrad spricht das Kind schwer verständlich oder sogar unverständlich. Die meisten Menschen kennen den „Sprachfehler“ Lispeln
  • Eingeschränkter Wortschatz: Das Kind kennt und benutzt für sein Alter zu wenig Worte.
  • Störung im Satzbau: Das Kind vertauscht Wörter im Satz oder lässt Silben weg oder verwendet sie nicht korrekt weg.
  • Sprachverständnisstörung: Das Kind versteht z.B Handlungsanweisungen nicht und braucht viele Wiederholungen.
  • Hörverarbeitungs-und Wahrnehmungsstörung, AVWS: Das Hören und Verarbeiten von Sprache ist für das Kind sehr schwer Es kann z.B. Sprachlaute schlecht erkennen und unterscheiden. Diese Störung erschwert häufig auch das Lesen und Schreiben lernen.
  • Myofunktioneller Störung: Vielleicht lispelt das Kind oder der Jugendliche. Die Lippen sind nicht geschlossen, man kann beim Sprechen häufig die Zunge sehen, die Zunge drückt beim Schlucken gegen die Zähne. Sehr häufig wird die Therapie im Zusammenhang mit einer kieferothopädischen Behandlung durchgeführt. Deshalb kommen viele Jugendliche zu dieser logopädischen Therapie.
  • Stottern: Das Kind oder der Jugendliche ist über einen längeren Zeitraum beim Sprechen unflüssig, es/er wiederholt Laute, Silben und Wörter, das Sprechen wirkt angestrengt. Wörter mit bestimmten Buchstaben werden vermieden und anders umschrieben.
  • (S)elektiver Mutismus: Das Kind verstummt, obwohl es sprechen kann.
  • Poltern: Das Kind/der Jugendliche spricht mit sehr hoher Sprechgeschwindigkeit. Lässt dabei Laute und/oder Silben weg und ist oft für andere schwer verständlich.

Wir sind erfahren in der Behandlung von erwachsenen Patienten jeden Alters mit:

  • Aphasie: Sowohl das Sprechen als auch das Lesen und Schreiben können gestört sein, evtl. findet der Patient nicht mehr die passenden Worte, auch das Sprachverständnis kann eingeschränkt sein. Oft nach Schlaganfall, Unfall, Tumoren.
  • Dysarthrie/Dysarthrophonie: häufig verwaschenes, zu leises Sprechen, z.B. bei Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen.
  • Fazialisparesen: Gesichtslähmungen
  • Sprechapraxie: Die Planung der Sprechbewegung gelingt nicht mehr oder nur schwer, das Sprechen strengt den Betroffenen an oder ist gar nicht möglich. Er wird schlecht verstanden.
  • Dysphonie: Störung im Bereich der Stimme, wie z.B. rauher, heiserer, brüchiger Stimmklang. Die Stimme ist nicht mehr belastbar, z.B. nach OP, durch belastende ungünstige Sprechtechnik.u.ä.
  • Kognitiver Dysphasie: z.B. Sprachstörungen bei Demenz.
  • Dysphagie: gestörter Schluckablauf aufgrund eines Schlaganfalls oder einer anderen Erkrankung. Der Betroffene verschluckt sich häufiger. Die Nahrungsaufnahme ist dadurch erschwert.
  • Nach Laryngektomie: Der Patient verliert durch die OP seine natürliche Stimmfunktion. Ein mögliches Ziel der Therapie ist es eine „Ersatzstimme“ anzubahnen.